CDU/FDP-Fraktion fordert flächendeckende Ausstattung mit Defibrillatoren zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger
Neun zusätzliche Defibrillatoren für flächendeckende Notfallversorgung in Gnarrenburg
Gnarrenburg (jd) – Die CDU/FDP-Fraktion im Gemeinderat Gnarrenburg setzt sich für eine erweiterte und flächendeckende Versorgung mit Defibrillatoren in der Gemeinde ein. Um sicherzustellen, dass im Notfall schnell und effektiv Leben gerettet werden können, sollen in den Ortschaften und Flecken, in denen bislang noch keine Defibrillatoren vorhanden sind, neun zusätzliche Geräte installiert werden. Diese Maßnahme ergänzt die bereits bestehenden acht Defibrillatoren.
„Jeder weiß, dass im Notfall jede Sekunde zählt. Mit einer flächendeckenden Ausstattung an Defibrillatoren erhöhen wir die Überlebenschancen erheblich. Es ist uns wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit Zugang zu diesen lebensrettenden Geräten haben – unabhängig davon, ob sie sich in einem Ortsteil oder einem Flecken der Gemeinde aufhalten“, erklärt CDU-Ratsherr Martin Wilshusen.
Zugang und Standorte
Die CDU/FDP-Fraktion ist überzeugt, dass sich für die neuen Defibrillatoren problemlos geeignete, frei zugängliche Standorte finden lassen. „Wir sind zuversichtlich, dass in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, der Verwaltung und der Bevölkerung Standorte ausgewählt werden, die für alle Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar sind und im Notfall schnell zugänglich sind“, so CDU-Ratsherr Jannis Düls.
Wartung und Finanzierung
Neben der Anschaffung der neuen Defibrillatoren ist auch die regelmäßige Wartung der bestehenden und neuen Geräte von entscheidender Bedeutung. „Es ist unerlässlich, dass die Geräte jederzeit einsatzbereit sind. Daher muss der Wartungsaufwand im Haushaltsentwurf 2026 berücksichtigt werden“, betont Wilshusen. Die CDU/FDP-Fraktion hat bereits die erforderlichen Haushaltsmittel für den Erwerb und die Wartung der Defibrillatoren im Haushalt 2026 eingestellt. Der genaue Betrag wird derzeit in enger Absprache mit den zuständigen Stellen ermittelt.
Mobile Retter: Schnellere Hilfe im Notfall
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des geplanten Notfallkonzepts ist die kontinuierliche Weiterbildung der „Mobilen Retter“. Über eine App können ausgebildete Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Nähe eines Notfalls aufhalten und über eine entsprechende Qualifikation verfügen, automatisch benachrichtigt werden, um schnell am Einsatzort zu sein. Dieses System kann die Reaktionszeit deutlich verkürzen und im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands eine schnellere Versorgung mit einem Defibrillator ermöglichen. „Mit dem Programm der Mobilen Retter setzen wir auf eine noch schnellere Reaktion in Notfällen und erhöhen so die Chance auf eine erfolgreiche Reanimation“, erklärt CDU-Ratsmitglied Jannis Düls. „Dieses System hat auch in der Gemeinde Gnarrenburg bereits unzählige Leben gerettet“, unterstrich Düls abschließend.
